Rezension

Spiel der Macht

von Marie Rutkoski, erschienen im Carlsen Verlag (2018)

Hallo ihr Lieben!
Vor einiger Zeit habe ich „Spiel der Macht” von Marie Rutkoski gelesen (erschienen im Carlsen Verlag).

Und was soll ich sagen? Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich hineinzufinden, was vielleicht der für mich derzeit ungewohnten Erzählperspektive geschuldet war. Aber Seite für Seite wuchsen mir die Figuren stärker ans Herz, zogen mich zusammen mit der immer spannender werdenden Geschichte in ihren Bann und ließen mich immer mehr mitfiebern. Nicht nur einmal wäre ich gern ins Buch hineingeschlüpft, hätte Arin und Kestrel etwas zugerufen, sie geschüttelt oder aufeinander zugeschubst.

Besonders die wahnsinnig interessante Figurenentwicklung und die wortwörtlichen Machtspiele haben das Buch sehr getragen. Außerdem geht bezüglich der Sprachgewandtheit ein großes Lob an die Autorin, die einen überwiegend wundervollen Schreibstil hat und einen unglaublichen Sinn dafür, an der richtigen Stelle mit kleinen Details und aufwühlenden Fragen und Twists das Leserherz bluten zu lassen. Das entschädigte mich dafür, dass mir Beschreibungen manchmal ein wenig sachlich erschienen. Und das Ende hat mein Herz ganz und gar zerrissen, sodass ich es jetzt gar nicht mehr erwarten kann, dass Ende Mai der zweite Teil „Spiel der Ehre” erscheint.

Und last but not least: Das Cover ist ja wohl der Wahnsinn. Auch das Buch an sich im Inneren ist einfach wahnsinnig schön gestaltet und mal etwas ganz anderes als einfarbig 🙏🏻.